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L'INVISIBLE Foto: Bernd Uhligp

Anzeige Deutsche Oper Berlin – Saison 2017/2018

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Deutsche Oper Berlin – Saison 2017/2018

Aribert Reimann: L'Invisible
Aribert Reimanns neue Oper ist ein Werk über die Unausweichlichkeit des Todes und die Unfähigkeit des Menschen, ihm zu begegnen. Aus drei Kurzdramen des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck – „L'Intruse“, „Intérieur“, „La mort de Tintagiles“ – schöpfte der Komponist den Stoff für alltäglich-traumhafte Räume, wo hinter scheinbar belanglosen Fassaden unsagbare Ängste und hilflose Trauer regieren.

Inszeniert wird L’INVISIBLE von Vasily Barkhatov, einem der interessantesten jungen russischen Regisseure, der nach Arbeiten in Moskau, St. Petersburg, Basel, Mannheim und Wiesbaden nun sein Debüt an der Bismarckstraße gibt. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Donald Runnicles. Auf der Bühne erleben Sie Rachel Harnisch, Tim Severloh, Matthew Shaw und Martin Wölfel, die allesamt eine langjährige Zusammenarbeit mit Reimann verbindet, sowie Ensemblesolisten wie Annika Schlicht, Thomas Blondelle und Stephen Bronk.

Vorstellungen am 8. [Uraufführung], 18., 22., 25., 31. Oktober 2017
Trailer, Informationen zu Werk und Besetzung sowie Fotos


DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN Foto: Barbara Aumüllerp

Sergej Prokofjew: Die Liebe zu den drei Orangen
„Ganz schön krass, diese Früchtchen. Berliner Gewächse, allesamt. Kess, ein bisschen vorlaut, selbstbewusst. Prinzessinnen aus der Kiste. ͵Komische Orangeʹ steht auf der einen, ͵Staatsorangeʹ auf der zweiten, ͵Deutsche Orangeʹ auf der dritten. Robert Carsen hat Prokofjews absurdes, surrealistisch überdrehtes Opernmaskenspiel als bildersatte Liebeserklärung an Berolina inszeniert – für den kanadischen Regisseur eine der wichtigsten Musen der modernen Theater-, Varieté- und Filmkunst.“

So schrieb die Fachzeitschrift „Opernwelt“ nach der Premiere 2012. Geschrieben von einem russischen Komponisten nach einer italienischen Vorlage, gesungen in französischer Sprache und uraufgeführt in den USA ist Sergej Prokofjews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN vermutlich das internationalste unter den Erfolgsstücken des Opernrepertoires. Die skurrile Geschichte um den liebeskranken Prinzen und seine Orangenprinzessin ist jedoch nicht nur eine Märchenoper, sondern auch ein Stück über das Theater selbst: Robert Carsen verwandelte es in eine zweistündige Tour de force durch die Berliner Theater- und Showgeschichte von Brecht bis Berlinale – witzig, rasant, satirisch und garantiert unterhaltsam.

Vorstellungen am 14., 20., 28. Oktober 2017
Informationen zu Werk und Besetzung sowie Fotos

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Der Spielplan der Saison 2017/2018
u. a. Georges Bizet CARMEN – Francesco Cilea L’ARLESIANA – Gaetano Donizetti LUCIA DI LAMMERMOOR – MARIA STUARDA (konzertant) – Charles Gounod FAUST – Erich Wolfgang Korngold DAS WUNDER DER HELIANE – Ruggero Leoncavallo DER BAJAZZO – Pietro Mascagni CAVALLERIA RUSTICANA – Giacomo Meyerbeer LE PROPHETE – Wolfgang Amadeus Mozart COSI FAN TUTTE – DON GIOVANNI – DIE HOCHZEIT DES FIGARO – DIE ZAUBERFLÖTE – nach Wolfgang Amadeus Mozart DAS MÄRCHEN VON DER ZAUBERFLÖTE – Amilcare Ponchielli LA GIOCONDA – Sergei Prokofjew DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN – Giacomo Puccini LA BOHEME – MADAMA BUTTERFLY – TOSCA – TURANDOT – Aribert Reimann L’INVISIBLE – Gioacchino Rossini DER BARBIER VON SEVILLA – IL VIAGGIO A REIMS – Dmitri Schostakowitsch LADY MACBETH VON MZENSK – Johann Strauß DIE FLEDERMAUS – Richard Strauss ELEKTRA – SALOME – Giuseppe Verdi AIDA – DON CARLO – EIN MASKENBALL – NABUCCO – RIGOLETTO – LA TRAVIATA – DER TROUBADOUR – Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER – LOHENGRIN – TANNHÄUSER

Interpretinnen und Interpreten
u. a. Maria Agresta, Dinara Alieva, Daniela Barcellona, Emma Bell, Okka van der Damerau, Diana Damrau, Annette Dasch, Catherine Foster, Angela Gheorghiu, Edita Gruberova, Rachel Harnisch, Anja Harteros, Hui He, Evelyn Herlitzius, Sara Jakubiak, Petra Lang, Clémentine Margaine, Ricarda Merbeth, Liudmyla Monastyrska, Olga Peretyatko, Anita Rachvelishvili, Tatiana Serjan, Gabriele Schnaut, Maria José Siri, Anna Smirnova, Doris Soffel, Pretty Yende, Sonia Yoncheva, Guanqun Yu, Dolora Zajick, Ain Anger, Thomas Blondelle, Markus Brück, Joseph Calleja, Ildebrando D’Arcangelo, Alex Esposito, George Gagnidze, Günther Groissböck, Bryan Hymel, Ante Jerkunica, Brandon Jovanovich, Simon Keenlyside, Tobias Kehrer, Zeljko Lucic, Ambrogio Maestri, Thomas Johannes Mayer, Leo Nucci, George Petean, Simone Piazzolla, Matthew Rose, Kurt Rydl, Fabio Sartori, Andreas Schager, Peter Seiffert, Tim Severloh, Sir Bryn Terfel, Nicolas Testé, Burkhard Ulrich, Klaus Florian Vogt, Josef Wagner

Berlins größtes Opernhaus - Die Deutsche Oper Berlin

Es war eine kleine Kulturrevolution, die Charlottenburgs Bürger wagten, als sie vor über 100 Jahren die Deutsche Oper Berlin gründeten. Deren Ideal einer Bürgeroper ohne Pomp und Plüsch fühlte sich auch Architekt Fritz Bornemann verpflichtet, als er 1961 nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges das Haus neu erbaute: Hervorragende Sicht und Akustik bieten den Rahmen für Musiktheater von Ausnahmerang, die großzügigen Foyers sind kultureller Treff der Hauptstadt. Internationale Stars und ein erstklassiges Ensemble sind in dem an Regiehandschriften reichen Repertoire zu erleben: Mozart, Verdi, Wagner, Meyerbeer, Berlioz, Puccini, Strauss oder Britten spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die zeitgenössische Oper. Das Orchester gehört unter Leitung von Donald Runnicles zu den herausragenden Klangkörpern, gastierend u. a. beim Musikfest Berlin und den BBC Proms. Seit 2012 zeichnet Dietmar Schwarz als Intendant für die künstlerische Bandbreite des Hauses verantwortlich, unter dessen Leitung sich auch die Studiobühne »Tischlerei« zu einer Institution für partizipatives Musiktheater und Uraufführungen entwickelte.

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