20. August: Alan Rusbridger, der Chefredakteur des "Guardian" erklärt öffentlich, dass er und seine Zeitung von der englischen Regierung gezwungen worden seien, Material zur NSA-Affäre zu vernichten. Unter Aufsicht von zwei Geheimdienstmitarbeitern wurden mehrere Festplatten im Keller des Zeitungsgebäudes zerstört. "Und so kam es letztlich zu einem der bizarrsten Moment in der langen Geschichte des 'Guardian'" schrieb Rusbridger, denn die Festplatten zu zerstören sei sinnlos gewesen. Man habe natürlich mehrere Kopien weltweit. Der "Guardian" reagiere außerdem damit, künftig beim Thema Snowden/NSA verstärkt im Ausland zu agieren, zum Beispiel in Kooperation mit der "New York Times".